Noch immer

Noch immer
ist es viel zu kalt.
Die Wolken schlucken
jeden hellen Tag,
kein noch so vager grüner Hauch
erhellt den Wald,
an manchem Strauch
bebt noch das alte Laub
und Vogelstimmen
sind verstreut und zag.

Noch immer
fegt der Nordwind
um die Mauern –
in allen Winkeln
scheint die Nacht zu kauern,

und tief in uns
will irgendwas nicht länger trauern.

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