Befreiung

M: Kim J Boström
T: Eva Boström

Geräusch in den Lüften von Jagen und Schrein,
die Wolken spreizen die Krallen.
Die Nacht wird verwüstet, der Sturm bricht herein –
und die Sterne fallen und fallen.

Die Plätze sind Wirbel, die Häuser ein Tanz
aus armen geschundenen Mauern.
Die Bäume ergeben sich bebend und ganz
und drehn sich und brechen in Schauern.

Was hebst du, Geliebte, dein müdes Gesicht:
längst sind wir dem Dunkel entronnen.
Inmitten des Chaos ist gleißendes Licht,
wir werden ergriffen und fürchten uns nicht –
denn die Freiheit hat schon begonnen.

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